US-Politiker Rubio dreht durch: Wirre Twitter-Drohungen gegen Venezuela

01.03.2019

US-Senator Marco Rubio hat auf seinem Twitter-Account eine Serie von Fotos veröffentlicht, die Venezuelas Präsident Nicolas Maduro unverhohlen drohen, darunter ein Foto des im Oktober 2011 von den NATO-Spezialeinheiten bestialisch ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar Gaddafi.

Rubio ist bereits nach Kolumbien gereist, von wo aus die USA und ihre venezolanischen Marionetten Venezuela angreifen, und droht damit, „Maduro zu richten“. Aber Rubio geht noch weiter – er droht Maduro direkt mit dem Tod.

Am 24. Februar veröffentlichte Rubio ein Foto von Muammar Gaddafi, das den Libyer wenige Minuten vor seinem Tod zeigt. Die Reaktion war allerdings nicht die, auf die Rubio gehofft hatte - er wurde mit empörten Kommentaren und Vorwürfen des Sadismus und der Unterstützung der Mörder des Gaddafis bombardiert. Dann postete der Senator einen weiteren Tweet mit Fotos des panamaischen Generals Manuel Noriega, der in einem US-amerikanischen Gefängnis in Miami einsitzt.

Der bolivianische Präsident Evo Morales warf den USA vor, die Ermordung von Nicolas Maduro zu planen. Er schreibt:

„Was sagt Pompeo jetzt? Er sagt: ,Wir müssen Maduro töten.´ Wenn Maduro etwas passiert, sind die Vereinigten Staaten, Pompeo und dieser Senator Rubio dafür verantwortlich.“

Maria Zakharova, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, sagte, Senator Rubio „hat ein politisches Coming-Out“, indem er die historische Verantwortung der USA für Millionen von Menschen zugibt.

Die Aggression des NATO-Bündnisses gegen Libyen im Jahr 2011 wurde von den Vereinigten Staaten mit dem Vorwand organisiert, die „unterdrückten Libyer“ zu schützen. Die USA zerstörten den libyschen Staat und stürzten das Land in ein Chaos, das bis heute a hält.