US-Regierung setzt Kopfgeld-Prämie auf Maduro aus

Sonntag, 29 März, 2020 - 22:23

Politik nach Wildwest-Manier: unbekümmert um jedes Völkerrecht, hat die US-Regierung jetzt ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar (13,41 Mio. Euro) auf den legitimen venezolanischen Präsidenten Maduro ausgesetzt. Gleichzeitig erging eine Anklage wegen Drogenwürfen. US-Außenminister Pompeo erklärte, die Belohnung werde für Hinweise gezahlt, die zur Ergreifung Maduros und weiterer seiner Landsleute führten.

US-Justizminister Bill Barr verkündete gleichzeitig eine Anklage gegen Maduro und venezolanische Regierungsvertreter wegen „Drogen-Terrorismus“. Maduro wird von US-Fahndern zur Last gelegt, einen Drogenhändlerring mit dem Namen „Kartell der Sonnen“ anzuführen. Dem Ring sollen neben Regierungsvertretern auch venezolanische Militärs und Justizvertreter angehören. Die Gruppe soll Hunderte Tonnen Kokain geschmuggelt haben.

Die US-Regierung arbeitet seit langem unter Mißachtung des Völkerrechts auf einen Sturz Maduros hin, hat zahlreiche Sanktionen gegen Venezuela verhängt und unterstützt Oppositionsführer Guaidó.