AfD klärt über Klaus Schwabs „Great Reset“ auf

Donnerstag, 20 Mai, 2021 - 09:12

Die Bundestags-AfD hat ein neues Thema entdeckt: unter der Ägide ihres Bundestagsabgeordneten Marc Bernhard hat sie jetzt eine Aufklärungskampagne über das Wirken des Weltwirtschaftsforums (WEF), ihres Gründers Prof. Klaus Schwab und dessen programmatisches Buch „The Great Reset“ gestartet. Letzteres sei nämlich, davon ist nicht nur Bernhard überzeugt, eine Art Drehbuch für die derzeitige Umgestaltung der Gesellschaft.

Die Kampagne zielt darauf ab, Transparenz einzufordern und die Bundesregierung zu verpflichten, die Öffentlichkeit über die Beschlüsse des Weltwirtschaftsforums und insbesondere die Position der Regierung hierzu zu unterrichten.

Der Abgeordnete Bernhard warnte in einer Pressekonferenz ausdrücklich: „Das Weltwirtschaftsforum ist kein Country-Club.“ Es gelte, eine umfassende öffentliche Diskussion in der Gesellschaft und im Parlament rund um Themen „Great Reset“ anzustoßen. Die AfD wolle auch nicht die „neue Normalität“, den „Great Reset“, sondern die alte, frühere Normalität. „Am Ende müssen die Bürger mitentscheiden, zu welchen Veränderungen es kommt“, so Bernhard.

Karsten Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD, bekräftigte, daß es sich beim „Great Reset“ nicht um eine „Verschwörungstheorie“ handle. Vielmehr sei der Umbau hin zu einer de facto sozialistischen Gesellschaft ohne Privateigentum und individuelle Freiheit voll im Gange. Die sogenannte Klimapolitik werde benutzt, „um in eine planwirtschaftliche Gesellschaftsform überzugehen“, so Hilse.

Wie aus Berlin zu hören ist, soll im August in Singapur ein internationaler Gipfel zum Thema „Great Reset“ stattfinden. Welche deutschen Politiker daran teilnehmen sollen, ist bislang noch nicht bekannt.