USA treten aus dem Pariser „Klimaschutzabkommen“ aus

Freitag, 8 November, 2019 - 10:36

Jetzt geht es Schlag auf Schlag – US-Präsident Trump setzt das nächste gewichtige Wahlversprechen um: er kündigte jetzt den definitiven Ausstieg aus dem Pariser „Klimaschutzabkommen“ an. Die USA verfolgten ein „realistisches und pragmatisches Modell“, erklärte Außenminister Pompeo am Montag. Die USA würden aber weiter mit ihren internationalen Partnern zusammenarbeiten, „um die Widerstandskraft gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu stärken“.

Das offizielle Austrittsgesuch kommt mehr als zwei Jahre nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, die USA aus dem Vertrag herauszulösen.

Das Pariser Klimaabkommen trat vor genau drei Jahren am 4. November in Kraft, Trumps Vorgänger Barack Obama hatte es damals unterzeichnet. Bevor ein Staat kündigen durfte, mußte es erst drei Jahre wirksam sein. Besiegelt sein wird der Ausstieg der USA wiederum in einem Jahr – und damit erst nach der nächsten US-Präsidentenwahl am 3. November 2020.

Trump hatte im Juni 2017 mit seiner Ankündigung, die USA aus dem Vertrag herauszuziehen, international für Kritik gesorgt. Es war eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen. Ein Austritt aus dem Abkommen kann allerdings auch wieder rückgängig gemacht werden. Das Pariser Klimaabkommen hat das ­– illusionäre – Ziel, die Erderwärmung auf klar unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

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