Statt „Muttermilch“ heißt es künftig „Menschenmilch“

Freitag, 19 Februar, 2021 - 15:34

Trotz Brexit ist auch in Großbritannien der Gender-Wahn kräftig am Wüten. Die renommierte „Times“ berichtete jetzt, in Brighton und Sussex hätten die Universitäts-Krankenhäuser (BSUH) im Gesundheitsdienst NHS die Vorschrift erlassen, verscheidene bekannte Begriffe im Sprachgebrauch „gendergerecht“ auszutauschen. Die neue „Transgender“-Sprachrichtlinie für Hebammen schreibt demzfolge vor, daß es zukünftig nicht mehr „Muttermilch“, sondern „Menschenmilch“ heißen soll.

„Times“-Redakteur Lionel Shriver hat dafür kein Verständnis – er wittert in den Krankenhaus-Sprachvorschriften die „Tyrannei einer Minderheit“, die „aufhören“ müsse. Ausgerechnet die (deutsche) katholische Jugendzeitung „Die Tagespost“ freut sich hingegen über die „Rücksicht auf Transgender“. Das Blättchen schwärmt von „inklusiver“, neuer Sprache, die stillende „Transmänner mit Babies“ einschließe (als „Transmänner“ bezeichnen sich Frauen, die meinen, sich als Mann zu fühlen). Es sei „trans-freundlich“, wenn das Krankenhauspersonal künftig von „Mutter oder gebärender Person“ spreche.

Die „Times“ rückt die Dinge hingegen ins richtige Licht: die Änderungen kämen vermutlich einem Prozent der erwachsenen britischen Bevölkerung zugute, die sich als „Transgender“ oder „nicht-binär“ ansehe und nicht wisse, ob sie männlich oder weiblich ist. Ausdrücklich fügt das Blatt hinzu, daß ein Prozent wahrscheinlich zu hoch geschätzt ist, es gebe auch deutlich niedrigere Schätzungen.