Schäuble über Corona: „Der Widerstand gegen Veränderungen wird geringer“

Dienstag, 25 August, 2020 - 08:39

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sprach Klartext und ließ jetzt in einem Interview der „Neuen Westfälischen“ (Donnerstagsausgabe) durchblicken, daß die Corona-Krise ein willkommener Anlaß für tiefgreifende Veränderungen sei. „Wir leben seit sieben Monaten mit der Pandemie, und Europa hat sich schon schneller bewegt als vorher“, sagte Schäuble.

Die Corona-Krise sei eine „große Chance“: „Der Widerstand gegen Veränderungen wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen“, erklärte der Bundestagspräsident.

„Wolfgang Schäuble will offenbar einen nationalen Souveränitätsverzicht in Finanzfragen zu Gunsten eines bürokratischen, freiheitsfeindlichen EU-Superstaats. Er will Deutschland die souveräne Handlungsfähigkeit nehmen und sie auf die realitätsfremde, gängelungsfanatische Brüsseler Bürokratenkaste übertragen“, so AfD-Chef Jörg Meuthen.

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