Lukaschenko jagt die Verschwörer gegen Minsk: Führt die Spur nach Deutschland?

Dienstag, 6 Juli, 2021 - 06:48

Ein brisanter Vorwurf: der weißrussische Präsident Lukaschenko teilte jetzt Medien gegenüber die Zerschlagung eines Terror-Netzwerkes in seinem Land mit, dessen Ziel es gewesen sei, die Regierung „mit Gewalt zu stürzen“. Es gebe auch Verbindungen nach Deutschland.

Lukaschenko sprach vom Abschluß einer „großangelegten Anti-Terror-Operation“ und kündigte an, die weißrussischen Behörden würden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Vorwürfen konfrontieren. Eine „enorme Anzahl an Waffen“ sei aus der Ukraine nach Weißrußland gelangt, fügte er hinzu. Er habe die Grenzschutzbehörden angewiesen, „die Grenze zur Ukraine endgültig zu schließen“. Alle an den Terror- und Umsturzplänen Beteiligten seien innerhalb von zwei Tagen gefunden und festgenommen worden.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes erklärte, man wolle zu den Vorwürfen, die Lukaschenko „so in den Raum gestellt hat“, nicht Stellung nehmen. Über die mögliche Festnahme deutscher Staatsangehöriger könne sie „an dieser Stelle nichts berichten“.

Tatsache ist allerdings, daß sich die Bundesregierung in den letzten Monaten immer wieder demonstrativ mit der weißrussischen Opposition, die einen Regierungswechsel nach dem Muster der üblichen „Farb“-Revolutionen plant, solidarisiert hat und die zu diesem Zweck auch – gegen jedes Völkerrecht – erhebliche Geldmittel nach Weißrußland pumpt. Erst im Februar etwa hatte Bundesaußenminister Maas der weißrussischen Opposition mehrere Millionen Euro in Aussicht gestellt und versprochen, verfolgte Oppositionelle in Deutschland aufzunehmen.

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