IS-Killer von Wien wollte auch in Kirchen morden

Sonntag, 29 November, 2020 - 23:38

Nach dem Wiener Islamisten-Anschlag am 2. November kommen immer noch neue Details ans Tageslicht. Jetzt sickerte durch, daß der IS-Mörder offenbar geplant hatte, nach dem Vorbild des Anschlags in Nizza Opfer auch in Kirchen zu suchen.

Der österreichische Innenminister Nehammer (ÖVP) warnte am Donnerstag bei der Präsentation der „schnellen Eingreiftruppen“ des EKO Cobra auch davor, sich nach dem Anschlag allzu früh wieder in Sicherheit zu wiegen: „Die Gefährdungsphase nach dem Terroranschlag ist noch nicht vorbei.“ Man sei nach wie vor in einer „heiklen und sensiblen Phase“ nach dem Terroranschlag. Weil Nachahmungstäter nicht ausgeschlossen werden können, rief der Minister zu erhöhter Vorsicht auf. Besonders in der Adventzeit sei Vorsicht geboten.

Deshalb sollen künftig vermehrt Eingreiftruppen der Sondereinheit Cobra zur Terrorabwehr in den österreichischen Städten patrouillieren. Die „schnellen Antwortteams“ der Eliteeinheit sollen bei möglichen Angriffen den oder die Attentäter rasch ausschalten bzw. das Sicherheitsgefühl bei der Bevölkerung erhöhen.