Jüdischer Weltkongreß ehrt Merkel: „Ideal einer toleranten Welt für das jüdische Volk“

Donnerstag, 7 November, 2019 - 08:46

Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde vom Jüdischen Weltkongreß (WJC) in München mit dem Theodor-Herzl-Preis ausgezeichnet. „Wenige Wochen nach dem Anschlag von Halle und ein Jahr nach dem Attentat auf die Tree-of-Life-Synagoge im amerikanischen Pittsburgh wird mit der Preisverleihung ein deutliches Zeichen gegen Judenhaß gesetzt“, ließ der WJC dazu verlauten.

Mit dem Preis ehrt der WJC jährlich „herausragende Persönlichkeiten, die sich für Theodor Herzls Ideal einer sicheren und toleranten Welt für das jüdische Volk einsetzen“. Herzl hatte vor dem Ersten Weltkrieg die Gründung des Judenstaates propagiert. Frühere Preisträger waren die Familie Rothschild, der frühere US-Präsident Ronald Reagan, der frühere israelische Präsident Shimon Peres und der Verleger Axel Springer.

Die Laudatio auf Merkel (CDU) hielt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder. Die Veranstaltung fand im Gemeindehaus der Israelitischen Gemeinde in München statt.