FPÖ sucht neuen Parteichef - Zeit für Herbert Kickl?

Freitag, 4 Juni, 2021 - 14:21

Bei den österreichischen Freiheitlichen hat nach dem überraschenden Rücktritt von Parteichef Norbert Hofer die Suche nach einem Nachfolger begonnen. Es fanden erste interne Gespräche statt.

Laut der Parteisatzung führt im Fall der Verhinderung oder des Ausscheidens des Parteivorsitzenden der älteste Stellvertreter das Amt bis zur Einsetzung eines neuen geschäftsführenden Parteichefs formal fort.

Der derzeit aussichtsreichste Kandidat, der Vorsitzende der FPÖ-Fraktion im Wiener Nationalrat, Herbert Kickl, kündigte am Dienstag an, zur Übernahme von Aufgaben in der Partei bereitzustehen: „Ich selbst bin bereit, meinen Beitrag dazu zu leisten.“ Er will sich nun mit dem Parteipräsidium über die nächsten Schritte beraten: „Ziel muß es sein, umgehend die volle Handlungsfähigkeit der FPÖ wiederherzustellen und die vorhandene Geschlossenheit nach außen klar zu dokumentieren.“

Zumindest einen weiteren Kandidaten dürfte es bereits geben – der Wiener FPÖ-Chef Nepp hat ebenfalls seine Bereitschaft bekundet und wird offenbar von der Mehrheit seines Landesverbandes unterstützt.

Alle News

14.06.2022 - 09:27
RT - Auf der internationalen Bühne geht der Austausch von Höflichkeiten fröhlich weiter. Auch Ungarn ist jetzt mit von der Partie: Vor Kurzem diagnostizierte der Sprecher des ungarischen Parlaments persönliche psychologische Probleme bei Wladimir Selenskij. Mehr zu der Krankengeschichte im Bericht unseres RT DE-Korrespondenten Roman Ziskin.
12.06.2022 - 09:06
In Deutschland haben sich im vergangenen Jahr 20 Prozent mehr Menschen einbürgern lassen als im Jahr davor. Die meisten von ihnen kamen aus Syrien. Der syrische Präsident Assad hat die Syrer im Ausland mehrfach zur Heimkehr aufgefordert. Das Auswärtige Amt sieht eine Rückkehr nach Syrien jedoch kritisch - RT
11.06.2022 - 21:59
Der französische Einfluss in Afrika galt längst als so selbstverständlich, dass die französischen Medien einen Begriff dafür haben: "Françafrique". Aber nach jahrelangen verpfuschten Interventionen suchen die ehemalige Kolonien anderswo nach militärischer Unterstützung.
03.06.2022 - 17:49
RT: Ein Journalisten-Konvoi ist im Donbass in der Nähe der Stadt Sewerodonezk, um die heftige Gefechte toben, unter Beschuss geraten. Dabei sind ersten, unbestätigten Berichten zufolge mehrere Journalisten verletzt und mindestens ein lokaler Begleiter getötet worden.
01.06.2022 - 09:07
Die iranische Armee verfügt nach eigenen Angaben über eine unterirdische Luftwaffenbasis für Drohnen. Der geheime Stützpunkt befinde sich "mehrere hundert Meter unter der Erde". Dort sollen über hundert "Kampf-, Aufklärungs- und Angriffsdrohnen" stationiert sein.