Deutschland: Ein Viertel der Bevölkerung hat Migrationshintergrund

Samstag, 5 Dezember, 2020 - 21:15

Die deutsche Bevölkerungsentwicklung befindet sich auf unverändert katastrophalem Kurs. Diesen Schluß legt der jetzt vom Bundesinnenministerium vorgestellte aktuelle Migrationsbericht 2019 nahe.

Demnach haben in Deutschland inzwischen 21,2 Millionen Menschen – rund ein Viertel der Wohnbevölkerung (81,8 Millionen) – einen Migrationshintergrund. Davon sind rund zwei Drittel zugewandert, ein Drittel stammt von Zuwanderern ab

Dem Bericht zufolge gab es im vergangenen Jahr mit +327.000 Personen einen niedrigeren Wanderungssaldo als 2018. Aber insgesamt zogen mit rund 1,6 Millionen (!) etwa gleich viele Menschen nach Deutschland wie in den letzten zwei Jahren. Im Jahr 2016 waren es rund 1,9 Millionen.

Gleichzeitig verließen im 2019 rund 1,2 Millionen Personen Deutschland. Dem Ministerium zufolge ging die humanitäre Zuwanderung in den letzten vier Jahren zurück, stattdessen kommen angeblich mehr Ausländer nach Deutschland, um zu studieren und zu arbeiten.

Mehr als die Hälfte der in Deutschland lebenden Migrationshintergründler sind inzwischen nominell deutsche Staatsangehörige (52,4 Prozent), sogenannte Paßdeutsche.