Bis zu 400 Prozent teurer: Proteste in Argentinien

Samstag, 16 Juli, 2016 - 14:00

Nach massiven Preiserhöhungen im öffentlichen Sektor haben in Argentinien Tausende Menschen mit Kochtopfschlagen gegen die Politik von Präsident Mauricio Macri [Bild] protestiert. Bei knapp 30 Prozent Inflation hatte die liberale Regierung Preise erhöht, die von der linken Vorgängerregierung teilweise jahrelang eingefroren waren.

Allein die Gaspreise können nun bis um 400 Prozent in der Metropolregion Buenos Aires steigen, wo zwölf der rund 40 Millionen Argentinier leben. Unter dem Hashtag #14JNoAlTarifazo hatten sich Tausende über Soziale Netzwerke zu den Kochtopfprotesten verabredet, die seit der Finanzkrise und Pleite 2001 gewisse Tradition in Argentinien haben.

ORF (15.7.2016)

http://orf.at/stories/2349588/