Berlin: Künftig reguläre Beflaggung zum Christopher-Street-Day

Freitag, 5 Juni, 2020 - 11:52

Das paßt ins Bild des regierenden Linksbündnisses in der deutschen Hauptstadt: in Berlin dürfen öffentliche Gebäude künftig zum sogenannten Christopher-Street-Day (CSD) die Regenbogenfahne ohne gesonderten Antrag hissen. Die Geschichte des CSD erinnere „an die Rolle des Staats und den gesellschaftlichen Umgang des Staats mit Menschen, die selbstbestimmt ihr Leben leben wollen“, begründete Innensenator Andreas Geisel (SPD) jetzt eine entsprechende Änderung der Beflaggungsverordnung. Die Regelung gilt für alle Einrichtungen des Landes Berlin sowie Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.

Der Christopher-Street-Day ist der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung gewidmet. Er wird inzwischen in zahlreichen Ländern weltweit gefeiert und mit demonstrativen Bekenntnissen zu „Diversität“ und „Toleranz“ verquickt.

In Berlin gibt es künftig noch eine weitere Änderung: die Innensenatsverwaltung teilte mit, daß unter anderem auch der 8. März neu in den Beflaggungskalender aufgenommen wird. Der frühere kommunistische Internationale Frauentag ist in Berlin schon seit letztem Jahr offizieller Feiertag.