Berlin benennt Sportplatz nach George Floyd

Donnerstag, 29 April, 2021 - 18:58

Für gesetzestreue Bürger ist das schwer erträglich: im rot-rot-grünen Berlin wird demnächst ein Sportplatz nach dem US-amerikanischen Schwerverbrecher George-Floyd umbenannt. Floyd kam bei der Festnahme auf einem seiner Raubzüge durch den deshalb kürzlich verurteilten Ex-Polizisten Derek Chauvin zu Tode.

Floyd erhielt zwischen 1998 und 2007 Gefängnisstrafen von zusammen mehr als fünf Jahren für zahlreiche Straftaten, unter anderem wegen Drogendelikten, bewaffnetem Raub und einem bewaffneten Raubüberfall auf eine schwangere Frau in deren Wohnung.

Wie der Evangelische Pressedienst (epd) meldet, sollen insgesamt sechs Sportplätze im Poststadion in Berlin-Moabit nach Opfern „rassistischer und extremistischer Gewalt“ benannt werden. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Beschluß der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Berlin-Mitte hervor. Neben dem „George Floyd-Platz“ wird es auf dem Stadiongelände auch einen „Hatun Sürücü-Platz“, einen „Hermann Horwitz-Platz“, einen „Dalia Elyakim-Platz“, einen „Mete Eksi-Platz“ und einen „Jana Lange-Platz“ geben.

Der Beschluß war am Donnerstag vergangener Woche auf Antrag der Linken-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung gefallen, wie der sportpolitische Sprecher der Linken, Andreas Böttger, auf epd-Anfrage sagte. Die Initiative für die Umbenennung der Plätze sei von dem Berliner Athletik Klub 07 ausgegangen. Die Umbenennung der Plätze soll bis zum 10. September diesen Jahres erfolgen.

Wann auch die ersten Opfer von Migrantengewalt und islamistischem Terror ihre Gedenkorte erhalten, konnte die Bezirksverordnetenversammlung nicht mitteilen.

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