Asylanten mißachten Kontaktsperre

Sonntag, 29 März, 2020 - 22:29

Vorgebliche „Flüchtlinge“ und „Schutzsuchende“ tun sich offenbar mit dem derzeitigen Corona-Reglement in Deutschland besonders schwer. Immer wieder machen Meldungen die Runde, wonach Asylbewerber entweder das geltende Kontaktverbot mißachten oder sich demonstrativ in Parks oder in der Öffentlichkeit in Gruppen zusammenrotten.

Jetzt mußte das sächsische Innenministerium die Bereitschaftspolizei zur Durchsetzung des Kontaktverbots nach Schneeberg schicken. Auch dort hatten sich Asylbewerber nicht an die verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung gehalten, berichtete der MDR.

Wiederholt seien große Gruppen von 20 bis 30 Bewohnern des Asylheims in dem rund 16.000 Einwohner großen Ort im Erzgebirge unterwegs gewesen, gaben Anwohner zu Protokoll. Auf ihr Verhalten angesprochen, hätten die Asylanten teilweise aggressiv reagiert.

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich die thüringische Landesregierung mit einem Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gewandt. Dabei ging es um Sicherung der Versorgung der unter Quarantäne stehenden Asylunterkunft in Suhl. Dort hatten Migranten wegen der Isolationsmaßnahme zeitweise randaliert. Auch aus München wurden vereinzelt Fälle von Zusammenrottungen und Parties gemeldet, zu denen sich junge Ausländer trotz der Corona-Ausgangsbeschränkungen in der Öffentlichkeit trafen.

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