Assad und die angeblichen „Giftgasattacken“

Montag, 13 April, 2020 - 08:08

Das alte Spiel: erneut wollen westliche Mainstreammedien und einschlägige Organisationen die internationale Öffentlichkeit glauben machen, die syrische Regierung führe Giftgasattacken gegen die eigene Bevölkerung durch. Jetzt sah sich das syrische Außenministerium veranlaßt, auch den jüngsten Bericht der Organisation für ein Verbot chemischer Waffen (OPCW) als Fälschung zurückzuweisen. In dem Papier werde behauptet, daß die syrischen Truppen 2017 Kampfstoffe gegen Zivilisten eingesetzt hätten, heißt es aus Damaskus.

Dem syrischen Außenamt zufolge enthält der Bericht „erlogene Schlußfolgerungen“. Das Ziel bestehe darin, die Schuld für den Einsatz von Kampfstoffen der syrischen Führung in die Schuhe zu schieben. Wörtlich: „Die Autoren stützen sich auf die von der Terrormiliz Dschebhat an-Nusra und den sogenannten Weißhelmen auf Anweisung ihrer Gönner in den USA, der Türkei und anderen westlichen Ländern zur Verfügung gestellten Falschinformationen.“

Schon zuvor hatten die syrischen Behörden wiederholt erklärt, daß sie niemals Kampfstoffe gegen Zivilisten oder Terroristen eingesetzt hätten. Zudem sei das gesamte C-Waffen-Arsenal Syriens vor Jahren unter Kontrolle der OPCW aus dem Land gebracht und unschädlich gemacht worden.

Auch das russische Außenministerium reagierte deutlich auf den OPCW-Bericht. Das Dokument habe weder Hand noch Fuß und sei im Auftrag und auf Druck der USA verfaßt worden, erklärte Ministeriumssprecherin Sacharowa in Moskau.