Abfällige Äußerungen über Weihnachten: Türkischer Botschafter ins Innenministerium zitiert

Montag, 1 Juni, 2020 - 07:21

Ein nachahmenswertes Beispiel: Österreich läßt sich von seinen „Gästen“ nicht auf der Nase herumtanzen. Jetzt mußte der türkische Botschafter Ozan Ceyhun ins österreichische Innenministerium, nachdem er sich – in einem ohnehin umstrittenen islamischen Institut in Wien – abfällig über das christliche Weihnachtsfest geäußert hatte.

Die zuständige österreichische Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) zeigte sich wenig erfreut über Ceyhuns Ansichten, die dieser vor Anhängern des türkischen Präsidenten Erdogan zum Abschluß des muslimischen Fastenmonats Ramadan herausposaunte. „Die“ – er sprach von den Christen – „machen keine Veranstaltungen, wie wir das hier machen.“ Und dann sprach er vom christlichen Weihnachtsfest: „Die gehen in egoistischer Manier vor und ziehen sich in ihre eigenen vier Wände zurück und verteilen keine Geschenke, wie wir es machen.“

Ministerin Raab erklärte dazu: „Jeder, der in unserem Land lebt, muß unsere Werte respektieren. Wir werden gegen alle Strömungen vorgehen, die das Gelingen von Integration verhindern. Ich erwarte mir darüber hinaus Wertschätzung für unsere Kultur und Tradition.“