Was „Black Lives Matter“ wirklich will

11.07.2020

Die in den USA ins Leben gerufene „Black Lives Matter“-Bewegung hat sich nicht nur den Kampf gegen den „Rassismus“ auf ihre Fahnen geschrieben, sondern strebt darüber hinaus eine tiefgreifende Umgestaltung der westlichen Gesellschaften an. Darauf hat der US-amerikanische Bischof Joseph E. Strickland aus Texas unter Verweis auf die offizielle Internetseite der Bewegung hingewiesen. „Diese Agenda ist gefährlich“, erklärte Tyler auf Twitter.

Tatsächlich heißt es auf der Internetseite von „Black Lives Matter“ wörtlich: „Wir lösen das vom Westen vorgeschriebene Kriterium der Kernfamilienstruktur auf, indem wir uns gegenseitig als Großfamilien und ‚Dörfer‘ unterstützen, die gemeinsam füreinander sorgen, insbesondere für unsere Kinder, und zwar in dem Maße, wie sich Mütter, Eltern und Kinder wohlfühlen.“

Abgesehen von der Auflösung des traditionellen Familienbegriffs unterstützt „Black Lives Matter“ auch Homosexualität und Gender-Ideologie. „Wir fördern ein queer-freundliches Netzwerk“, heißt es auf der offiziellen Internetseite. „Wenn wir uns versammeln, tun wir dies in der Absicht, uns aus dem engen Griff des heteronormativen Denkens zu befreien, oder besser gesagt, aus dem Glauben, daß alle Menschen auf der Welt heterosexuell sind (es sei denn, er oder sie sagt etwas anderes).“

Eine der drei Gründerinnen der Bewegung, Alicia Garza, sagt von sich selbst, sie sei homosexuell. In ihren inzwischen erschienenen autobiographischen Aufzeichnungen schreibt sie: „Um wirklich zu verstehen, wie verheerend und weit verbreitet diese Art von Gewalt im schwarzen Amerika ist, müssen wir diese Epidemie durch eine Linse der Rasse, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität betrachten.“ Mit anderen Worten: „Black Lives Matter“ ist nicht nur eine Kampfansage an jede Form von „Rassismus“, sondern auch der Frontalangriff auf das traditionelle Wertegefüge der „weißen“ Welt.