Trump: „Die Zukunft gehört den Patrioten!“

27.09.2019

Einen Tag nach der Klima-Ikone Greta Thunberg sprach auch US-Präsident Donald Trump vor den Vereinten Nationen in New York, machte dabei aber ungleich gewichtigere Aussagen als die schwedische Panikmacherin.

Gleich zu Beginn seiner Rede wartete Trump mit einer programmatischen Aussage auf: „Die Zukunft gehört nicht den Globalisten, die Zukunft gehört den Patrioten.“ Wer Demokratie und Frieden wolle, der müsse seine „Nation lieben“. Aus diesem Grund habe sich seine Regierung einer „nationalen Erneuerung“ verschrieben, begründete Trump seine „Amerika zuerst“-Politik.

Diese müsse auch nicht zwangsläufig zu Konflikten mit anderen Ländern führen. „Wir wollen Frieden, werden aber unsere Interessen immer schützen“, sagte Trump. Die USA seien die militärisch mächtigste Nation auf der Welt. Er hoffe allerdings, daß diese militärische Stärke nicht zum Einsatz kommen müsse.

Diese Drohung richtete sich gegen den Iran und sein „bedrohliches Verhalten“. Trump brachte weitere Sanktionen gegen die Regierung in Teheran ins Spiel, sollte sich der Iran nicht vom nuklearen Aufrüsten entfernen und auch davon, in anderen Staaten in seinem Einflußbereich Terror zu säen. Er machte den Iran auch für die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich.

Vorwürfe gab es auch an die Adresse Chinas und des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, den Trump als „Marionette Kubas“ bezeichnete. In diesem Zusammenhang erklärte der US-Präsident, die Geschichte habe gezeigt, daß der Sozialismus das Leben vieler Menschen gekostet habe. „Die USA werden niemals ein sozialistisches Land sein!“, stellte der Präsident klar.

Mit Blick auf den bevorstehenden Brexit versprach Trump Großbritannien erneut den Abschluß eines „wunderbaren“ Handelsabkommens. Die USA stünden bereit, ein solches Abkommen abzuschließen.