Italienische Küstenwache zieht Schlepper-Schiff aus dem Verkehr

26.07.2020

Es gibt trotz Linksregierung und florierender „Flüchtlings“-Schlepperei auch gute Nachrichten von der italienischen Migrationsfront. Die italienische Küstenwache hat jetzt das Rettungsschiff „Ocean Viking“ auf unbestimmte Zeit festgesetzt. Der Entscheidung sei eine elfstündige Inspektion im Hafen von Porto Empedocle auf Sizilien vorausgegangen, teilte die französische Hilfsorganisation SOS Méditerranée mit. Die Organisation sprach von einer neuen Stufe „behördlicher Schikane mit dem Ziel, die lebensrettenden Einsätze der zivilen Seenotrettungsschiffe zu blockieren“.

Nach Angaben der italienischen Küstenwache wurden bei der Inspektion der „Ocean Viking“ mehrere „technische und betriebliche Mängel“ festgestellt. Diese gefährdeten nicht nur die Sicherheit des Schiffes und seiner Besatzung, sondern auch jene der „Flüchtlinge“, die das Schiff nach Rettungseinsätzen aufnehme.

Die „Ocean Viking“ hatte zuletzt am 7. Juli mit 180 an Bord genommenen Illegalen im Hafen von Porto Empedocle angelegt. Die Passagiere wurden dort zunächst auf ein Quarantäneschiff gebracht, das sie nach zwei Wochen verlassen durften. Auch die „Ocean Viking“ und ihre Besatzung wurden unter eine zweiwöchige Quarantäne gestellt, die am Dienstag aufgehoben wurde. Einen Tag später wurde das Schiff dann festgesetzt.

SOS Méditerranée erklärte, die italienische Küstenwache habe als wesentliche Begründung dafür angegeben, daß das Schiff mehr Menschen befördert habe als im Zertifikat für die Ausrüstung von Frachtschiffen angegeben.

Wie auch immer: infolge der Festsetzung der „Ocean Viking“ ist derzeit kein ziviles „Rettungsschiff“ mehr im zentralen Mittelmeer im Einsatz, empört man sich bei SOS Méditeranée.