Ex-Vizeklanzler Strache: Der „Great Reset“ ist „keine Theorie, sondern Realität“

01.07.2021

Der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der im Mai 2019 im Gefolge des sogenannten „Ibiza-Skandals“ von allen Ämtern zurücktrat, hat sich jetzt erstmals seit langem wieder in einem ausführlichen Medieninterview zur Lage geäußert. Er nahm dabei auch ausführlich zum sogenannten „Great Reset“ Stellung, den der langjährige Vorsitzende des Davoser Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, mitten in der Corona-Krise 2020 in einem programmatischen Buch ausrief.

Für Strache ist es demnach etwa keine Theorie, daß sich lange vor der „Pandemie“ zwei Dutzend Gesundheitsminister der Welt getroffen hatten „für den Fall einer Pandemie und was sie dann gemeinsam beschließen wollen“. Auch der „Great Reset“ sei alles andere als eine Theorie – vielmehr begreife WEF-Gründer Klaus Schwab die „Pandemie“ als große Chance, den Planeten zu verändern – allerdings in eine außerordentlich bedenkliche Richtung: „Nämlich in Richtung eines Transhumanismus und einer kommunistischen Entwicklung, wo die oberen Zehntausend offenbar im Vordergrund stehen und der Rest in den Interessenslagen offenbar nicht mehr diese Wertigkeit haben soll“, sagte Strache dem österreichischen Nachrichtenportal „Vorarlberg Online“.

Die Entwicklung des zurückliegenden Jahres sei auch nichts „Heimliches“ mehr, erklärte der frühere FPÖ-Chef zu Schwabs programmatischem Buch: „Sie brauchen es ja nur zu lesen. Das ist keine Theorie, sondern Realität.“

In der Rückschau bekennt sich Strache auch dazu, Kopf einer Querdenker- oder Widerstands-Bewegung gewesen zu sein. „Deshalb war ich ja vielen ein Dorn im Auge, und deshalb mußte ich ja weg.“ Er habe die Patrioten Europas zusammengeführt. Es sei nötig, daß sich die Konservativen global vernetzen, nicht nur die Linken. „Sonst erleben wir das, was wir heute überall erleben: Wer nicht links ist, wird fertiggemacht.“