Erneut AfD-Bundestagsdelegation in Moskau

17.03.2021

Ein Schritt in die richtige Richtung: während die Bundesregierung im Kielwasser des transatlantischen Hegemons immer bissiger gegen Rußland keift, versucht die AfD-Bundestagsfraktion zu retten, was zu retten ist, und die Beziehungen zu Moskau zu entkrampfen. Vertreter der Bundestags-AfD und russische Abgeordnete haben sich zu diesem Zweck jetzt in Moskau getroffen und für eine Normalisierung der Beziehungen ausgesprochen.

Die Delegation, der neben Fraktionschefin Alice Weidel die Parteikollegen Robby Schlund und Petr Bystron angehörten, kamen am Mittwoch mit Vertretern des Duma-Ausschusses für Auswärtiges zusammen. Dessen Vorsitzender Leonid Sluzki regte eine Intensivierung der Kontakte und eine Wiederaufnahme gemeinsamer Fachkonferenzen und Seminare an. Auch könnten die Auswärtigen Ausschüsse des russischen Parlaments und des Bundestages in einer Online-Sitzung zusammenkommen.

Die AfD-Vertreter versicherten ihrerseits, sich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit Rußland und gegen die Anwendung doppelter Standards in bilateralen Beziehungen einzusetzen.

Weidel traf auch den prominenten Politiker Michail Schwydkoi, den Beauftragten von Präsident Putin für kulturelle Zusammenarbeit mit dem Ausland. Nach dem Treffen sagte Weidel: „Es ist wichtig, den Dialog mit Rußland aufrechtzuerhalten. Wir brauchen mehr Pragmatismus in den Beziehungen und weniger ideologische Scheuklappen.“ Dies sei im beiderseitigen Interesse.