Bundeswehr abschaffen – fürs Klima

05.09.2019

Die Klima-Hysterie treibt immer skurrilere Blüten. Jetzt hat eine Referentin der sogenannten „Informationsstelle Militarisierung“ (IMI) bei einer Kundgebung von „Fridays for Future“ in Tübingen rundweg die Abschaffung der Bundeswehr gefordert – aus Klimaschutzgründen.

Die auf dem Linksaußen-Blog „Justice Now!“ dokumentierte Rede von Jacqueline Andres in Tübingen ist ein weiterer unter zahllosen Belegen dafür, daß die vorgebliche Klimaschutz-Bewegung längst massiv von grünen und linksextremen Aktivisten unterwandert ist. Gerade Referentin Jacqueline Andres hat unter anderem am sogenannten „Schwarzbuch Bundeswehr“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der parteinahen Stiftung der Linkspartei, mitgewirkt. In Tübingen forderte sie nun die Abschaffung der Bundeswehr als vermeintliches Gebot des „Klimaschutzes“.

Allen Ernstes argumentierte sie: „Die Emissionen der Bundeswehr steigen mit den zunehmenden Auslandseinsätzen, mit der wachsenden Kriegslogistik der Bundeswehr und mit dem angestrebten Ausbau der Streitkräfte und der Militärausgaben.“

Außerdem nahm die Rednerin Anstoß an der Präsenz der NATO in der Arktis, in die auch Deutschland eingebunden ist. Diese diene nur der Absicherung von Wirtschaftsinteressen – und zeige, daß der „Kapitalismus“ es sei, der „nur mit der Zerstörung des Planeten und mit Kriegen aufrechterhalten“ werde.

Im Juni warnten deutsche Sicherheitsbehörden erstmals vor einer möglichen linksextremistischen Unterwanderung der Schülerstreikbewegung. Dabei hatten sie konkret die Gruppierung „Ende Gelände“ im Blick, die teilweise unter erheblicher Gewaltanwendung im Hambacher Forst gegen die Polizei vorgegangen war, sowie die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD), die sich bereits mehrfach mit Kadern, Fahnen, Flugblättern und Transparenten unter Teilnehmer von „Fridays for Future“ in deutschen Städten gemischt hatte, schwerpunktmäßig in NRW.

Auch im Rahmen des internationalen „Smile for Future“-Kongresses in Lausanne kam es zu Konflikten unter den Teilnehmern, die sich nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen konnten. Grund dafür waren unter anderem Versuche linksextremer Kader, die Bewegung auf das Bekenntnis zu einer sozialistischen Wirtschaftsordnung zu verpflichten – was insbesondere von osteuropäischen Aktivisten vehement zurückgewiesen wurde. In Deutschland hingegen schwimmen linksextreme Ideologen in der Masse der Fridays-for-Future-Unterstützer wie ein Fisch im Wasser.