Biden ernennt erstmals Bundesrichter: "Diversity" vor Kompetenz?

02.04.2021

Die neue US-Administration unter Präsident Biden ist ähnlich wie westeuropäische Linksliberale vom Multikulti-Virus besessen und möchte es überall „bunter“. Jetzt hat Biden elf Bundesrichter nominiert, darunter mehrere schwarze und asiatischstämmige Frauen sowie den ersten muslimischen Kandidaten in diesem Amt. Die Nominierungen „repräsentieren die große Vielfalt an Hintergründen, Erfahrungen und Perspektiven, die unsere Nation stark machen“, verklausulierte Biden seine Personalentscheidungen.

Unter den Kandidaten, die noch vom US-Senat bestätigt werden müssen, befindet sich auch die 50jährige afroamerikanische Richterin Ketanji Brown Jackson als Kandidatin für den US-Berufungsgerichtshof Columbia Circuit. Wenn der Senat ihre Nominierung annimmt, wäre Jackson in einer guten Ausgangsposition für eine spätere Nominierung für den Supreme Court.

Ebenfalls nominiert ist der 45jährige Zahid Quraishi, der bei seiner Ernennung als erster Muslim das Amt eines Bundesrichters antreten könnte. Quraishi hat pakistanische Wurzeln. Er ist derzeit als Richter im US-Staat New Jersey.

Die Personalauswahl ist ein klarer Bruch mit der Politik von Amtsvorgänger Donald Trump, der während seiner vierjährigen Amtszeit mehr als 200 Richterposten besetzen konnte, die meisten davon mit weißen, konservativen Männern. Auf Bidens Liste stehen lediglich zwei männliche Kandidaten, darunter kein Weißer.