„Gelbwesten“-Proteste in Paris mit brennenden Häusern und Verletzten

Montag, 18 März, 2019 - 10:01

Die landesweiten Protest der „Gelbwesten“-Bewegung in Frankreich werden für die umstrittene Linksregierung Macrons immer mehr zum Problem. Der Präsident scheint sich nur noch mit radikalen Maßnahmen und eines autoritären Umbaus der Staatsorgane zu helfen zu wissen.

„Nach der massiven Gewalt bei den jüngsten Gelbwesten-Protesten in Frankreich hat Staatschef Emmanuel Macron zusätzliche entschiedene Maßnahmen zur Verhinderung solcher Exzesse angekündigt. Bei einem Besuch im Krisenstab des Innenministeriums in Paris sagte Macron am Samstagabend, es werde ’starke, zusätzliche Entscheidungen‘ dazu geben“, berichtet die F.A.Z.

Mit der Regierung und der Lage im Land unzufriedene Demonstranten hatten am Sonnabend Geschäfte auf Paris Prachtboulevard Champs-Elysées geplündert und teilweise in Brand gesetzt. Weiter berichtet die F.A.Z.: „Sie errichteten brennende Barrikaden und zündeten eine Bankfiliale an. Beim Brand des darüber liegenden Wohnhauses wurden elf Menschen verletzt. Fast 240 Menschen wurden festgenommen. Macron sagte, alle, die bei den Randalen dabei gewesen seien, hätten sich ‚zu Komplizen‘ der Gewalttäter gemacht.“