Was wird nach der EU kommen?

13.12.2016

Als Guy Verhofstadt, ehemaliger Premierminister Belgiens der nun die Allianz der „Liberalen und Demokraten für Europa“ anführt, jene britischen Politiker, welche die EU verlassen als „Ratten die ein sinkendes Schiff verlassen“ bezeichnete, hat er seine wahre Gesinnung enthüllt. Er weiß so wie andere EU Bürokraten, dass das Spiel aus ist und die EU wirklich ein sinkendes Schiff ist. Ihr Verschwinden auf den Friedhof der Geschichte ist keine Frage des wenn, sondern des wann. Die Nachkriegserfindung EU, obwohl sie zu dem Zeitpunkt noch nicht unter dem Namen lief, war offensichtlich nur ein zeitweiser Kompromiss, welcher auf Druck der USA entstand.

Es ist erstaunlich, dass er so lange Bestand hatte, insbesondere dass er 25 Jahre lang den Ostblock und die Sowjetunion überlebte, welche beide die eigentliche Existenzberechtigung von NATO und EU waren.

Die fortgesetzte Täuschung des britischen Volkes, welche 1972 durch den damaligen Premierminister Edward Heath begann (dem nach dem Beitritt ein Preis über 40.000 britische Pfund verliehen wurde und gegen den heute Ermittlungen wegen Pädophilie laufen) in dem er das Vereinigte Königreich der fremden Autorität des Vertrages von Rom unterwarf, konnte nicht fortbestehen. Lasst uns nicht vergessen, dass einem anderen belgischen Politiker, Paul Henri Spaak, der Entwurf von Plänen für einen gemeinsamen europäischen Markt anvertraut wurde. Spaak war ein Revolutionär, der sich mit Trotzky unterhalten hatte. Seine rechte Hand in diesem Projekt war ein Baron Robert Rothschild (welcher nicht mit dem New Yorker Banker gleichen Namens verwechselt werden sollte.) 1954 wurde Rothschild von Spaak zum Kabinettschef des belgischen Außenministeriums ernannt und arbeitete zwei Jahre später mit Spaak am Vertrag von Rom.

Spaak und Rotschild entwarfen nicht nur den Vertrag, sie hatten auch die Möglichkeit darüber zu entscheiden wo er unterzeichnet wird. Dazu suchten sie den ersten Stock des Palazzo dei Conservatori auf der südlichen Spitze des Kapitolhügels in Rom als Veranstaltungsort aus. Sie wussten dass das Palazzo im Mittelalter genau auf der Spitze des Jupitertempels gebaut worden war. Das Grundstück hatte immense heidnische, spirituelle und politische Signifikanz. Der heidnische Römische Senat hielt dort jedes Jahr sein erstes Treffen ab. Jupiter war der Beschützer und „Bewahrer“ Roms, er war der römische Erbe des griechischen Pantheons. Zeus und der Altar des Zeus in Pergamon wurden im Neuen Testament (Offenbarung 2, 13) als der „Sitzt des Teufels“ bezeichnet, daher war es Roms satanisches Gegenstück.

Wie auch immer, obwohl die Millionen unzufriedener Europäer, welche vom Establishment als „Populisten verdammt werden, jubeln werden, wenn die verhasste Tyrannei der EU endlich verschwinden wird, beantwortet das nicht die Frage, durch was man sie ersetzen soll. Aber bevor man diese Frage beantworten kann, muss man diese zuerst lösen: Was wird die Sowjetunion ersetzen?

Immerhin kam die EU nur als von den USA geschaffener, anti-sowjetischer und anti-russischer Block auf die Welt.

Offensichtlich ist, dass der Mischmasch aus nicht überlebensfähigen Ländern welcher die Sowjetunion ersetzt hat nicht lange bestehen wird. Sind sind genau so von ihrer Lebensdauer her zeitlich begrenzt, wie es die Sowjetunion war.

Um gute Antworten auf beide Fragen zu finden müssen wir daher in der Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg, welcher die Achse der Einheit zwischen Paris-Berlin-Sankt Petersburg ruinierte, suchen.

Es ist offensichtlich, dass jene Länder, welche vor 1917 im Russischen Reich ein einheitliches Territorium gebildet haben heute eine lose konföderale Einheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit brauchen.

Natürlich ist damit nicht zentralisierte, durch eine tyrannische Ideologie gestaltete Einheit der Sowjetunion gemeint, aber auch nicht die Wiederauferstehung des Russischen Reiches als solchem.

Es gibt bereits erste Ansätze hin zu einer solchen losen Einheit und freiwilligen Kooperation in den Ländern, welche die Eurasische Wirtschaftsunion bilden. Dennoch gab es 1914 am westlichen Rand des Eurasischen Kontinents Reiche und Länder in Europa, die niemals Teil des Russischen Reiches waren und nun größtenteils in der gescheiterten EU aufgegangen sind. Abgewürgt von der politischen und monetären Ideologie der EU, suchen die Völker dieser Länder nun nach Freiheit.

Natürlich müssen sie nicht über die Eurasische Wirtschaftsunion hinaus suchen. Westeuropa hat durch seinen Stolz und seine Arroganz mehr als tausend Jahre in selbstgewählter Isolation vom restlichen Eurasien gelebt.

Im Angesicht des Zusammebruchs unter der Last seines eigenen spirituellen und ideologischen Bankrotts, bekannt als Säkularismus und der selbstverschuldeten Invasion durch Muslime, welche sich niemals integrieren werden, ist es nun an der Zeit für Europa sich in den Eurasischen Kontinent zu reintegrieren.

Dazu benötigt es notwendigerweise die Wurzeln des christlichen Glaubens und folglich seine geistige und spirituelle Identität. Wie auch immer, mehr noch ist Eurasien auch die politische und ökonomische Rettung, da es sich bis zum Pazifik erstreckt und Mineral- wie Energieressourcen enthält, die es aus seiner Abhängigkeit vom instabilen und vom Krieg zerrissenen Nahen Osten führen können.

Der Traum von vielen, aber nicht zuletzt des europäischen Politikers Charles de Gaulle, war ein geeintes Eurasien von Dublin bis Vladivostok.

Genau das wird jetzt möglich. Im Osten wurde die bankrotte Ideologie Karl Marx vor 25 Jahren aufgegeben. Es liegt nun am Westen und den verbliebenen EU-Staaten, ihre bankrotte Ideologie des Säkularismus aufzugeben. Die Zeit der Isolation ist vorbei. Es ist nun die Zeit zurückgekommen, zu den Wurzeln zurückzukehren. Der Traum einer Eurasischen Konföderation freier und souveräner Nationen, welche freiwillig zusammenarbeiten, ist nun möglich. Die Alternative besteht in dem, was die EU in der Ukraine geschaffen hat: Ein Land das von inhärenter Korruption, Inflation und selbstgeschaffenem Bürgerkrieg geprägt wird.