Putin über Syrien: „Die Situation hat sich stabilisiert“

02.03.2019

Kremlchef Putin hat Journalisten gegenüber eine Zwischenbilanz zur Entwicklung in Syrien gezogen. Wörtlich: „Die Situation hat sich stabilisiert. Es gibt noch einzelne Widerstandsherde von Terroristen, die unterdrückt werden. Ich denke, daß dies in nächster Zeit endgültig erfolgen wird.“

Es gebe eine Idlib-Sicherheitszone. Auch am rechten Euphrat-Ufer sei alles stabil. Er habe auch mit dem israelischen Präsidenten Netanjahu über die Situation gesprochen, teilte Putin mit.

Nun gehe es um die Schaffung von Strukturen, auf deren Grundlage alle beteiligten Parteien auf eine friedliche Zukunft hinarbeiten könnten. Wichtig sei, „daß eine solche Arbeitsstruktur unter Teilnahme aller interessierten Parteien, vor allem natürlich der Arabischen Republik Syrien, der Führung der Arabischen Republik Syrien, der Opposition, der Länder der Region und aller, die in diesen Konflikt verwickelt sind, gebildet wird. Diese Struktur würde für die endgültige Normalisierung nach der Unterdrückung der letzten Terroristen-Herde zuständig sein.

Dies hänge unter anderem mit dem Abzug aller Streitkräfte aus Syrien sowie mit dem Wiederaufbau der syrischen Staatlichkeit in vollem Umfang bei Erhaltung ihrer territorialen Integrität zusammen. Letztere ist allerdings ein Problem, denn in weiten Landesteilen östlich des Euphrat haben sich mittlerweile – illegal – US-Kräfte und von den USA unterstützte Milizen eingenistet und machen keinerlei Anstalten, diese Teile Syriens zu räumen.