Der Westen hat in Syrien verloren

27.12.2016

Nach der Befreiung Aleppos durch die Syrischen Regierungstruppen, nimmt der Konflikt nun einen neuen Verlauf. Nacheinander wird es gelingen, die einzelnen Gebiete aus der Hand der Terroristen zu befreien. Dies ist aber nur mit Russischer Unterstützung möglich.

Russland hat sich entschieden, Syrien in diesen schweren Zeiten beizustehen. Die Europäischen Staaten hingegen haben gemeinsam mit den USA von Anfang an die falsche Seite unterstützt. Gemeinsam versuchten sie Assad zu stürzten, was ihnen aber nicht gelang.

Das einzige was Europa für diesen Einsatz bekam war die große Flüchtlingswelle, welche auf Dauer den Sozialen Frieden und die Wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen westeuropäischen Staaten massiv gefährden wird. Außerdem ist am momentanen Anstieg der Terrorgefahr in Europa gut zu erkennen, dass nun auch Europa zum Schauplatz eines großen Konfliktes werden kann.

Nun bekommt Europa die Rechnung präsentiert und wird einen hohen Preis zahlen müssen. Russland hingegen wird aus dem Syrien Konflikt als Sieger hervorgehen. Nach dem Auftritt Russlands auf der geopolitischen Bühne des Nahen Ostens, ist auch davon auszugehen, dass dieser große Staat in Zukunft seine internationalen Aktivitäten ausweiten wird. Die Europäischen Staaten, die in diesem Konflikt ihre „Strategischen Spiele“ abhielten, werden aber nun von der Geschichte abgestraft.

Trotz der einseitigen Propaganda ist nun für jeden objektiven Betrachter erkennbar, dass Russland für Frieden und Stabilität in Syrien eintritt und Europa nicht. Die Nachteile des Westens sind nicht nur die Migrantenkrise (muslimische Invasion) und der nun gedämpfte geopolitische Einfluss in der Region, sondern auch ein Verlust der Glaubwürdigkeit. Auch in den heutigen Informationskriegen muss man hin und wieder einen Erfolg präsentieren. Doch leider kann Europa in diesem Konflikt keine Erfolge verzeichnen. Selbst im humanitären Bereich macht sich zur Zeit in erster Linie Russland in Syrien verdient.