TV: Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle wollen in ZDF-Fernsehrat

25.03.2015

Die Ministerpräsidenten stünden in der Verantwortung, den ZDF-Staatsvertrag entsprechend zu ändern, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Fernsehrat solle laut Bundesverfassungsgericht eine Vielfalt von gesellschaftlichen Gruppen abbilden und “auf ein diskriminierungsfreies Miteinander hinwirken”. Medien hätten dabei die Macht, Bilder von Minderheiten zu verfestigen oder zu verändern. Diese sollten sie hier nutzen, um “Teil der Lösung” zu sein.

Anläßlich der heutigen Tagung der Rundfunkkommission in Berlin und der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag erklärte Winfried Holz vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe: “Die Interessenverteter sexueller Minderheiten vom ZDF-Fernsehrat auszuschließen, ist nichts anderes als Diskriminierung. In Zeiten, in denen zunehmend homophobe Stimmen laut werden, ist das ein fatales Signal. Wir brauchen jetzt ein klares Bekenntnis zur Vielfalt!” Diskriminierung von Menschen, die nicht der “heterosexuellen Norm” entsprechen schade deren Gesundheit.
Quelle: ZUERST!